praxis

Marion Kurban

Heilpraktierin für Psychotherapie & Yoga-Lehrerin

Am Kniebrühl 2

97816 Lohr

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Hatha Yoga & Yin Yoga

Hatha Yoga ist der ganz traditionelle und klassische Stil im Yoga. Es ist eine über 5.000 Jahre alte Tradition, die das Ziel hat, Körper und Geist in Einklang zu bringen um glücklich zu werden. Erleuchtung und inneren Frieden zu finden. Im Hatha Yoga hat die körperliche Praxis (Asana), die Atemübungen (Pranayama), das Chanten (Mantra), die Zentrierung (Mudra), Nada (der innere Klang) und die Meditation seinen Platz. Wir versuchen eine Einheit von Körper und Geist zu schaffen, um in unserem innersten Selbst, bei unserer Seele anzukommen. Über die letzten 100 Jahre hat vor allem B.K.S Iyengar und K. Patthabi Jois (Ashtanga) das Yoga in den Westen gebracht. Diese bekannten Lehrer haben die Asanas und die Art Yoga zu unterrichten maßgeblich geprägt. Über die letzten 20 Jahre wurden die Yogastile etwas „moderner, neoklassisch“. Es kamen Stile auf wie z.Bsp. Jivamukti, Anusara und Vinyasa Yoga. Die Basis all dieser Stile bieten aber die Asanas aus dem traditionellen Hatha Yoga. Im Hatha Yoga werden die Asanas in eine systematische sinnvolle Reihenfolge gestellt. Hatha Yoga ist die Basis von allem im Yoga. Die Tradition ist uralt, aber die Übungen heute noch absolut sinnvoll. Die Asanas wirken kräftigend, öffnend, beruhigend und aktivierend. Wir üben Stabilität und Leichtigkeit, Kraft und Sanftheit, Aktivität und Passivität. Wir bringen die Polaritäten von Ha/Sonne und Tha/Mond zueinander. Yin & Yang. So kann Balance auf allen Ebenen des Köpers und des Geistes entstehen. Du fühlst Dich wohl in Deiner Haut und bist ausgeglichen.

 

Im Yin-Yoga werden die Asanas zwischen drei und sieben Minuten gehalten. Dieses lange Halten bewirkt vor allem zwei Dinge: Zum einen wird dem Körper Zeit gegeben, sich langsam zu öffnen und zum anderen tritt die Beschäftigung mit der eigenen Gedankenwelt in den Vordergrund. Während der Körper langsam nachgibt und alle nicht benötigten Muskeln losgelassen werden können, hat man Zeit emotionale Themen (die zweifellos auftauchen werden) zu bearbeiten oder gar in einen ruhigen, meditationsähnlichen Zustand zu gleiten. Der langsame Übungsstil während den Stunden ermöglicht es, wachsam für den eigenen Zustand und die Signale des Körpers zu werden.Yin-Yoga zielt auf unser tieferes Gewebe (Faszien, Bindegewebe, Gelenke) ab. Ist die Muskulatur nicht aufgewärmt, geben wir dem Körper die Chance, die Asanas tiefer wirken zu lassen. Am Abend, wenn unsere Muskeln bereits gedehnt sind, wirken die Übungen psychisch ausgleichend. Der langsame Umgang mit dem Körper und die vielen Hilfsmittel machen eine Abgrenzung zu restorativem Yoga schwierig. Yin-Yoga zielt jedoch im Gegensatz zu restorativem Yoga nicht unbedingt auf Menschen mit Verletzungen ab, sondern versucht einen Ausgleich zum stressigen Alltag und anstrengenden Sportarten zu bieten.